Gourzi, Konstantia

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Gourzi, Konstantia

Wind Dances & Eine kleine Geschichte (2 pieces for piano solo / first print)

18,00 

Gourzi, Konstantia

Wind Dances & Eine kleine Geschichte (2 pieces for piano solo / first print)

(geb. in Athen/Griechenland, 31. März 1962)

Häufig findet man Konstantia Gourzis Namen als Komponistin und auch als Dirigentin in den Ankündigungen ihrer Konzerte. Konstantia Gourzis kompositorische Arbeit umfasst neben Opern, Filmmusik und Werken für Musiktheater und Orchester auch zahlreiche Solostücke und Kammermusik. Ihre Tätigkeit ist ausführlich durch Radio-Aufnahmen, Fernsehsendungen und Live-Streams dokumentiert. Aufnahmen ihrer umfassenden Diskografie erschienen bei ECM, NEOS, NAXOS und SONY Classical.

Anmerkungen der Komponistin

Wind Dances
Hommage à Federico Mompou

I. Winter
II. Frühling
III. Sommer
IV. Herbst

Kompositionsauftrag von Maria Canyigueral für ihr Projekt “Avant-guarding Mompou” mit der Unterstützung des Arts Council in England.

Uraufführung: 10. Juni 2018, Conway Hall, London. Klavier: Maria Canyigueral
Voruraufführung: 20. Januar 2018, Barcelona
Wind Dances ist inspiriert von Federico Mompous Tanz Nr. 14 und ist auf eine Anfrage der Pianistin Maria Canyigueral für das von ihr initiierte Projekt „Avant-guarding Mompou“ hin entstanden.
Es ist immer wieder eine reizvolle Aufgabe sich von einer bestehenden Komposition inspirieren zu lassen, denn die Welt der anderen Komponisten eröffnet immer wieder neue kompositorische Perspektiven. Auch wenn die Hommage nicht direkt der Musik des jeweiligen Komponisten ähnelt, nimmt sie doch dessen Energie auf.
Wind Dances besteht aus vier Miniaturen, die musikalisch die Winde der vier Jahreszeiten repräsentieren. Der Winter ist im hohen Klavier-Register komponiert und stellt das Rubato und den singenden Charakter wie ein Kristall klar und durchsichtig in den Vordergrund. Der Frühling bringt eine starke “Wind”-Bewegung im tiefen Register in die linke Hand. Die Melodie steigert ihre Spannung durch ein Accelerando und verschwindet am Ende wie der Frühjahrsstaub. Der Sommer wird bestimmt von einem minimalistischen Thema, das sich nicht entfalten lässt, sondern von der „Hitze-Energie“ beschränkt wird. Das letzte Stück, der Herbst, erzeugt eine Stimmung von fallenden Blättern, die vom Wind zum leichten, langsamen Tanz bewegt werden. Eine wiederholte Aktion in der rechten Hand wird von einer erzählerischen Herbstmelodie begleitet bis sie sich im Lontano auflösen. Alle vier Miniaturen sind durch gemeinsame kompositorische Elemente verbunden und können nur zusammen gespielt werden, ganz wie ein Stück mit vier Sätzen.

Eine kleine Geschichte

Uraufführung: November 2005, Berlin, Klavier: Konstantia Gourzi

Das Klavierstück Eine kleine Geschichte ist während eines kurzen Aufenthalts in einem Schloss in Südfrankreich entstanden. Es ist ein kurzes Stück, das zu einer Kompositionsreihe mit persönlichen musikalischen Notizen gehört. Wie in einem Tagebuch beschreibe ich meine Wahrnehmung konkreter Momente der Natur oder Umgebung mit Noten.
Das Stück beginnt mit einer Melodie, die sie sich bis zum Ende wiederholt. Nach der zweiten Wiederholung werden weitere Elemente zugefügt. Die Hauptmelodie bleibt a tempo wie eine Säule, auf die man etwas Neues malt ohne das Hauptelement zu verändern, sondern im Gegenteil eher zu schmücken und ihr immer wieder ein neues Gesicht zu geben. Das Stück soll in einer fließenden Kontinuität gespielt werden. Das genaue Tempo wählt der Interpret so, dass die Geschichte einen natürlichen Fluss der Erzählung bekommt.
Das Stück habe ich später meinem Lehrer Hartmut Fladt zum 60. Geburtstag gewidmet.

Konstantia Gourzi

 

Konstantia Gourzi – A biographical essay > READ

Partitur Nr.

2711

Sonderedition

Gourzi Edition

Genre

Solo Instrument

Format

225 x 320 mm

Druck

Erstdruck

Seiten

24