Waldmeisters Brautfahrt op. 13, Ouvertüre
Gernsheim, Friedrich
27,00 €
Gernsheim, Friedrich – Waldmeisters Brautfahrt op. 13, Ouvertüre
(geb. Worms, 17. Juli 1839 – gest. Berlin, 11. September 1916)
Vorwort
Friedrich Gernsheim – Komponist, Pianist, Dirigent und Pädagoge – gehörte zur aufstrebenden Schule der klassischen Romantiker, den Erben der Mendelssohn’schen Tradition, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts die konservativeren Stile der Brahms’schen Nachfolge hervor-bringen sollten. Als Kind wohlhabender und gebildeter Juden in Worms wurde Gernsheim zunächst von seiner Mutter am Klavier unterrichtet. Sein außerordentliches Talent erkannte man früh, und mit dreizehn Jahren nahm ihn das Leipziger Konservatorium als jüngsten Studenten auf.1 Dort knüpfte er lebenslange Beziehungen zu führenden Musikern seiner Zeit: Ignaz Moscheles und Louis Plaidy (Klavier), Ferdinand David und Raimund Dreyschock (Violine), Moritz Hauptmann und Ernst Friedrich Richter (Kontrapunkt und Fuge), Julius Rietz (Komposition) und Franz Brendel (Musikgeschichte).2
Von 1855 bis 1861 setzte Gernsheim seine Studien bei Antoine François Marmontel in Paris fort, wo er Rossini, Liszt, Rubinstein und Saint-Saëns kennen lernte. 1861 trat er die Nachfolge von Hermann Levi als Leiter des Gesang- und Instrumentalvereins in Saarbrücken an. Ab 1865 unterrichtete er Klavier und Komposition am Konservatorium in Köln. Die längste Anstellung hatte Gernsheim von 1874 bis 1890 als Direktor der Maatschappij tot Bevordering van Toonkunst (Gesellschaft zur Förderung der Kunst) in Rotterdam3. Danach wirkte er zwischen 1890 und 1897 als Lehrer am Stern’schen Konservatorium in Berlin. Er pflegte eine lebenslange Freundschaft mit Max Bruch, dessen stilistische Auffassung er teilte. Die beiden lernten sich 1860 beim Mittelrheinischen Musikfest in Mainz kennen und korrespondierten bis zu Gernsheims Tod im Jahr 1916.4 Gernsheim komponierte viele Werke für gemischten Chor und Männerchor, vor allem während seiner Tätigkeit als Dirigent von Gesangvereinen. Er schrieb aber weder Opern noch Oratorien. Der Großteil seines kompositorischen Schaffens besteht aus klassischen Instrumentalwerken, darunter vier Sinfonien, fünf Streichquartette, Konzerte für Violine, Cello und Klavier sowie verschiedene Kammermusikwerke für Klavier und Streicher und Sonaten für Violine, Cello und Klavier. …
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| Partitur Nummer | 4944 |
|---|---|
| Edition | Repertoire Explorer |
| Genre | Orchester |
| Seiten | 90 |
| Format | 160 x 240 mm |
| Druck | Reprint |
